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Der Raum bestimmt den Entwurf

Kathrin Niemeyer bei der Beratung.Jedes Parament, das in Ratzeburg entsteht, ist speziell auf den einen Kirchenraum abgestimmt, in dem es den Gottesdienst begleiten soll. Das unterscheidet unser Angebot vom Sortiment der Großanbieter liturgischer Utensilien. Dabei muss sich das einzelne Stück harmonisch in Architektur, Inneneinrichtung und Lichtverhältnisse des jeweiligen Raumes einfügen. Das Parament soll durch seine Farbe, Kontraste und Format die Atmosphäre des Kirchenraumes unterstützen, nicht beherrschen. Der Raum ist für den Entwurf Inspiration und Grenze zugleich.
Bevor eine Arbeit in Auftrag gegeben wird, laden wir die Interessenten ein, die Paramentenwerkstatt zu besuchen. Dort können sie sich anhand von Dias und Abbildungen einen Eindruck von unserem Stil und unserer Arbeitsweise verschaffen. Entscheiden sie sich für die Auftragsvergabe, folgt als nächster Schritt unser Besuch in der jeweiligen Kirche. Erst nach genauer Kenntnis der Örtlichkeit entsteht ein Entwurf für das neue Parament. Die Entwürfe werden von verschiedenen Künstlern gefertigt, zu denen auch die Werkstattleiterin gehört.

Bereits am Entwurf kann die auftraggebende Gemeinde beteiligt sein. Auf Wunsch erarbeiten interessierte Gemeindeglieder oder Pastorinnen und Pastoren gemeinsam mit dem Künstler ein Konzept für Inhalt und Form des neuen liturgischen Stückes. Auch über einen vorgegebenen Text kann ein Entwurf entwickelt werden.

Häufig kommt es so in der jeweiligen Gemeinde zu einer neuen Auseinandersetzung mit dem eigenen Gottesdienstraum und mit dem Gottesdienst selbst. Dazu anzuregen, verstehen wir als Teil unserer Arbeit.